Mendelssohn, Schumann, Chopin


Elfrun Gabriel, Klavier

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Best.Nr. CCD 117
EAN 4028183001177

Zu diesem Titel:
“Denkwürdige Begegnung in Leipzig” so nennt die namhafte Leipziger Pianistin Elfrun Gabriel ihre Auswahl von Klavier-werken der Komponisten Mendelssohn, Schumann und Chopin, die sich in den Jahren 1835 und 1836 bei verschiedenen Gelegenheiten in Leipzig begegneten. So erklingt in dieser Einspielung u. a. die Ballade F-Dur von Fr. Chopin, die er Robert Schumann gewidmet hat, ebenso wie die Sonate g-Moll von Robert Schumann, die er Frau Henriette Voigt zueignete, in deren Salon alle drei Musiker denkwürdige Stunden verbrachten. Als Besonderheit dieser Einspielung ist noch das Instrument zu nennen: Elfrun Gabriel spielt einen Fazioli F-308, also einen der größten Flügel, die gegenwärtig existieren, und dessen besonderes Klangvolumen und Eleganz der Höhen dieser Einspielung ein besonderes Hörerlebnis verleiht.
Hörbeispiele (Windows Media):
Chopin, Prelude cis minor - Chopin, Mazurka Nr. 12 - Schumann, So rasch wie möglich
Rezensionen:
...auf dem “Rolls Royce” der Flügel ... erreicht sie, gerade bei den Variations serieuses op. 54 von Mendelssohn, eine erstaunliche Virtuosität. (Lübecker Nachrichten 16.12.1999)
...innig, poetisch, mit berückend vielen Klangfarben ... und zu Elfrun Gabriels hinreißender Anschlagskultur. (Leipziger Volkszeitung 10.12.1999)
Elfrun Gabriel ist eine Pianistin des hörenden, emotional atmenden und flexiblen Typus; Behutsamkeit ist ihr - ohne dass sie je ins Sentimentale geriete - offenbarwichtiger als mechanische Sicherheit. Den unter dem Titel „Denkwürdige Begegnung der Herren in Leipzig"   versammelten Werken dreier Romantiker wird Gabriel mehr als nur gut gerecht, indem sie, bei Schumanns zweiter Sonate etwa, den Impetus großer Interpreten des 20. Jahrhunderts nicht zu überbieten trachtet, sondern jeden Takt, ja beinahe jedes Intervall nachempfindet – ohne zu erlahmen. Mag sein, dass die Schlusspartien der Kopfsätze mehr Feuer entfachen könnten. Aber Schumann hatte seine Gründe, die abschließenden Akkorde mit lediglich einfachem forte zu bezeichnen. Aufhorchen lässt Gabriels Chopin: das Prelude op. 45 zeigt gestalterische Grandeur, die Schwarze-Tasten-Etüde ist äußerst beweglich, nicht sehr schnell artikuliert, die Ballade F-Dur op. 38 setzt nicht auf grelle Kontraste, sondern lässt poetische Maßstäbe durchhören. (Matthias Thiemel in Klassik heute 7/2000)
Werke:
Frédéric Chopin: Prelude cic-Moll op. 45; Ballade F-Dur op. 38; Etuden Ges-Dur op. 12/5, As-Dur op. posth.; Mazurken H-Dur, op. 41; As-Dur op. 173; f-Moll op. 73; Nocturne Es-Dur op. 9/2
Felix Mendelssohn: Variations serieuses op. 54
Robert Schumann: Sonate g-Moll op. 22

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