František Fiala (*1966)

EDITION VILLA CONCORDIA BAMBERG Nr. 2

Neos Quartett Bamberg: Annette Krusenbaum, Christian Dibbern, Violine, Mechthild Schlaud, Viola, Achim Melzer, Violoncello, Helena Fialová, Klavier, František Fiala, Orgel, Leitung Jana Mrkvicová, Flöte, Josef Fojta, Schlagzeug, Martin Jakubícek, Orgel, Stanislav Predota, Tenor, Canticum Novum , Vereor-Quartett

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Werke

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Best.Nr. CCD 244
EAN 4028183002440

Zu diesem Titel:
Von Kind auf mit der Volksmusik seiner böhmischen Heimat vertraut, geprägt aber auch durch die Praxis des Gregorianischen Chorals, verbindet František Fialas Musik alte Stile mit der Tradition der Europäischen Moderne. So entsteht eine ganz persönliche Musiksprache, die in den Kammermusikwerken Überraschendes, in den Werken sakraler Musik Erhebendes bewirkt, immer jedoch die große Überlieferung des musikalischen Erbes bejahend. Hierin gleicht er anderen Komponisten der Gegenwart wie Arvo Pärt oder Krystof Penderetzki.
Hörbeispiele (Windows Media):
Sonata da chiesa, Adagio cantabile - Epigramme, Andante trise - Salve Regina
Rezensionen:
Frantisek Fiala, 1966 im tschechischen Iglau geboren, hat sich, vor allem im osteuropäischen Raum, als Dirigent, Sänger und Organist einen Namen gemacht. Für den Komponisten Fiala ist die Orgel das wichtigste Instrument, und so konzentriert sich sein Schaffen auf Kirchenmusik. Seine musikalische Sprache vereint die böhmische Volksmusik mit der europäischen Tradition der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die vorliegende Portrait-CD gibt einen breit gefächerten Einblick in das Vokal- und Kammermusikschaffen des Komponisten. Im Mittelpunkt dieser klanglich soliden Aufnahmen steht die ausdrucksstarke Interpretation der "Missa in modo gregoriano" (1998) mit dem von Fiala 1997 gegründeten Vokalensemble Canticum Novum. Das Werk greift auf liturgische Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten zurück und lässt die Instrumental- und Gesangsstimmen gleichberechtigt in Dialog treten. Fialas Interesse am Gregorianischen Choral spiegeln auch die stimmungsvollen "Epigramme" für Streichquartett in der beseelt interpretierten Einspielung durch das Neos-Quartett sowie das kurze "Pater noster" für Kammerchor a capella. Ferner dominiert in fast allen vorgestellten Werken ein ausgeprägtes Melodiebewusstsein mit einem lyrischen oder dramatischen Gestus. Eine Musik, die beim Hörer, so der Komponist, "etwas Positives bewirken will". (Yvonne Drynda in fonoforum 8/2001)
Werke:
Sonata da chiesa für Violoncello und Klavier
Klavierzyklus Im Laufe der Zeit (V deni casu) für Klavier solo, Epigramme für Streichquartett
Dialoge für Flöte und Vibraphon, Choralpartita für Orgel, Pater noster für Kammerchor a cappella
Salve regina für Kammerchor, Flöte und Vibraphon
Missa in modo gregoriano für Tenor, Kammerchor, Streichquintett, Flöte, Vibraphon, Glocken und Orgel

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