Romantic English Fantasies

Barbara Bode, Oboe

TRIO PLUS:
Valerie Rubin, Violine
Martin Timphus, Viola
Markus Mayers, Violoncello


Hörbeispiele
Rezensionen
Werke

Bestellung:
Best.Nr. CCD 265
EAN 4028183002655

Zu diesem Titel:
Das TRIO PLUS bietet seit 1998 besondere Programme durch die Hinzunahme weiterer Instrumente zum klassischen Streichtrio. So entstehen abwechslungsreiche Ensemble-Kombinationen, die es bisher in fester Besetzung nicht gibt. Neben zahlreichen Konzerten in Deutschland stellte sich TRIO PLUS OBOE auf einer Italien-Tournee vor. Später kamen Programme wie TRIO PLUS FLÖTE und TRIO PLUS GITARRE hinzu. TRIO PLUS tritt auch als reines Streichtrio auf. Inzwischen ist das TRIO PLUS in Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks und auf CDs des Labels Cavalli-Records zusammen mit Klavier und Schlaginstrumenten und nun mit der Oboistin Barbara Bode zu hören.

 

Werke:
Ernest John Moeran (1894 – 1950): Fantasy Quartet (1946) for Oboe und Strings
Lennox Berkeley (1903 – 1989): String Trio (1943)
Benjamin Britten (1913 – 1976): Phantasy op. 2 for Oboe and String Trio (1932)
Gordon Jacob (1897 – 1988): Quartet for Oboe and Strings (1938)

Hörbeispiele (mp3):
Moeran: Fantasy Quartet
Lennox Berkeley: Moderato, Adagio, Allegro
Benjamin Britten: Phantasy
Gordon Jacob: Allegro moderato, Scherzo – Allegro molto, Andante semplice, Rondo – Allegro molto

 

Rezensionen: Der Name Leon Goossens (1897-1988) ist mir als einer der großen Oboisten seit langem vertraut. Kein Wunder, dass englische Zeitgenossen ihn mit Kompositionen überhäuften. Neben Berkeleys Streichtrio (1943) vereint diese CD drei Goossens gewidmete Oboenquartette von Moeran und von Britten. Alle vier Werke werden als romantische englische Fantasien bezeichnet, was sie korrekt beschreibt: Jedes wirkt wie die Beschwörung einer heilen Welt in einer Zeit schrecklicher Ereignisse; in oft freier Metrik zeichnet die Oboe in ihnen über irisierendem Streichergrund in einer fast unwirklichen Realität Arabesken und Figuren, die in durchweg tonaler Klangmalerei Unversehrtes und Intaktes eindringlich zu erflehen scheinen. Was gleichzeitig außerhalb Englands an Musik entstand, wirkt dagegen meist wie ein Aufschrei aus innerer und äußerer existentieller Zerrissenheit. Das exzellente junge Ensemble vermittelt dieses musikalische Rufen nach dem Hellen und Tröstenden in ergreifender Intensität, die ins Herz dringt. Gerade wenn, wie jüngst, die Schrecken des letzten Kriegs wieder allen bewusst werden, bewundert man eine Musiker­generation, die mitten im Grauen unmittelbar erfahrbar Hoffnung artikuliert – eine beklemmend eindrucksvolle CD... (Diether Steppuhn in "Ensemble" 2/05)

© Cavalli Records 2005 zum Seitenanfang