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Jacob Richmann(ca. 1680 – 1726) Sechs
Sonaten für Viola da gamba und Basso continuo op. 1
Sabina Lehrmann Viola da gamba Haralt Martens, Violone Sepp Hornsteiner Arciliuto · Chitarrone Michael Eberth Orgel · Cembalo
Ersteinspielungen
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| Zu diesem Titel: In
der Pariser Nationalbibliothek wird ein Exemplar der Gambensonaten op.I
von Jacob Richmann aufbewahrt. Das Titelblatt – auf „Frantzösisch
dedicieret“ (Walther) nennt „Six Sonates à une Viole de Gambe
& Basse continue“. Somit ist diese Sammlung das erste gedruckte
Werk eines hochbegabten 25- bis 30jährigen Musikers, eines Gambisten,
der zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch in Diensten der Prinzessin von
Oranien stand. Das Haus Oranien-Nassau war in dieser Zeit Erbstatthalter
in den Niederlanden und beschäftigte gerne niederländische Künstler. In
seinem Opus I zählen wir sechs Gambensonaten mit der Satzfolge Preludio
– Allemanda – Corrente – Sarabanda – Giga. Sicher nicht zufällig
gewählt und teilweise ganz programmatisch für deren Inhalt sind die
italienisch formulierten Titel für Eröffnungsstücke und Tänze. |
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Sonata I C-Dur, Sonata II d-Moll, Sonata
III e-Moll, Sonata IV F-Dur, Sonata V g-Moll, Sonata
VI a-Moll |
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Sonata I C-Dur: 1
Preludio Largo, 2 Allemanda,
3 Corrente, 4
Sarabanda, 5 Giga Sonata II d-Moll: 6
Preludio Largo, Sonata III e-Moll: 12
Allemanda Largo, Sonata IV F-Dur: 18
Corrente, Sonata V g-Moll: 24
Sarabanda, Sonata VI a-Moll: 30
Giga |
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