Zu diesem Titel:
Die Musik dieser Aufnahme ist einem besonderen Opus gewidmet: der 1780
in Wien gedruckten Viola d´amore „Schule“ von
Anton Huberty. Eigentlich sind die Neu Method-Messige Viol
d´Amour Stüke kein Lehrwerk, sondern eine der umfangreichsten gedruckten Sammlungen
von Musik für die Viola d´amore, bestehend aus einzelnen kurzen
Stücken,
Sonaten und Arien mit Sopran. Die darin enthaltenen Kompositionen sind
nicht nach dem Schwierigkeitsgrad gereiht, wie man es von einer Methode
erwarten würde, sondern erfordern von Anfang an durchwegs hohes
technisches Können.
In der Vorrede, die sich paradoxerweise am Ende des Werkes findet, wird
Anton Huberty dem „Method“-mässigen insofern gerecht,
als er hier er die Griffe auf der Viola d´amore anhand von Tonleitern
zeigt und in Kürze
die verwendeten Notenschlüssel, die Lagen und die Zeichen für
Flageolet und Pizzicato beschreibt. Ferner finden sich etliche Angaben
zur Dynamik sowie Fingersätze in den einzelnen Stücken der
Sammlung.
Informatives Booklet in Deutsch, Englisch