Frederick Blum spielt


Ersteinspielung
J.S. Bach, Französische Overtüre c-Moll BWV 831a

 

Robert Schumann, Intermezzi op. 4

 

J.S. Bach, Italienisches Konzert, BWV 971

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Werke

 


Best.Nr. CCD 705
EAN 4028183007056

Zu diesem Titel:

Die Klavierwerke Johann Sebastian Bachs, sind (so weit sie nicht unentdeckt in irgendwelchen mitteldeutschen Bibliotheken schlummern mögen) mit größter Sorgfalt ediert und liegen in einer kaum übersehbaren Fülle von Aufnahmen vor. So mag es überraschen, dass von der Französischen Ouvertüre BWV 831 bislang nur die zweite Fassung in h-moll eingespielt wurde, nicht aber die Urfassung in c-moll (BWV 831a). Sie wird hier zum ersten Mal auf CD veröffentlicht.
Der Grotrian-Steinweg-Flügel von 1914, den Frederick Blum auf dieser Aufnahme verwendet hat, wurde nach den Anweisungen des Bach-Schülers Johann Philipp Kirnberger eingestimmt – mit dem Ergebnis, dass das die von Bach gewählten Tonarten ihre unverwechselbare Klangfarbe entfalten können.

Für Robert Schumann war Johann Sebastian Bach die höchste und letzte Instanz aller Musik und zugleich das „täglich Brod“, wie es in Schumanns „Musikalischen Haus- und Lebensregeln“ heißt. Jeden Tag spielte Schumann im „Wohltemperierten Klavier“ – eine für ihn unersetzliche Quelle der Anregung. Auch in den Intermezzi op. 4 blitzt dieser Einfluss immer wieder auf, etwa in den kanonischen Führungen gleich zu Beginn des ersten Intermezzos. Psychologisch jedoch führen die Intermezzi in eine völlig andere Welt, weit weniger fest gefügt als der musikalische Kosmos der Barockzeit: Schumanns Musik entfaltet sich im Medium der romantischen Ironie, in einer Welt voller Maskeraden und doppelbödiger Seelengeständnisse.

Werke:

J.S.Bach (1685-1750): Französische Overtüre c-Moll BWV 831a
Robert Schumann (1810-1856): Intermezzi op.4
J.S.Bach (1685-1750): Italienisches Konzert BWV 971

Hörbeispiele (mp3):

Rezensionen:

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